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Remote Viewing: Der Ötzi und seine 5300 Jahre alte Aura





Auf meiner Reise von Osttirol nach Panama legte ich in Bozen (Bolzano, Südtirol) einen Halt ein. Dort entschied ich mich spontan, die Ötzi Ausstellung im Südtiroler Archäologiemuseum zu besuchen. Wir erinnern uns: 1991 wurde die Mumie im Eis entdeckt und sorgte weltweit für eine Sensation und grosse Aufmerksamkeit in der Wissenschaft und den Medien.


Im 2. Stock befindet sich die berühmte Mumie. Ich war gespannt, wie sie wohl aussehen würde und näherte mich mit grossem Respekt dem kleinen Fenster, durch welches die Mumie besichtigt werden kann.

Ehrfürchtig schaute ich durch das Panzerglas und da lag er! Seine geringe Körpergrösse erstaunte mich, ich hatte ihn mir wesentlich grösser vorgestellt.

Drei oder vier Minuten lang schaute ich mir den Körper genau an. Ich hatte damals über den Eismenschen gelesen und im Fernsehen gesehen. Es war aber etwas ganz anderes, die Mumie direkt vor sich betrachten zu können.


Unvermittelt hatte ich die Idee zu versuchen, ob ich seine Aura sehen könnte und überlegte mir, wie ich vorgehen sollte. Ich konnte nicht vollkommen sicher sein, dass es sich bei der Mumie vor mir um das Original handelte. Man weiss, dass nicht selten Duplikate ausgestellt werden. Ich entschied mich daher, die Mumie medial zu inspizieren und konzentrierte mich dabei innerlich auf die Fundstelle, die ich auf Fotos und Videos im Museum gesehen hatte.

Erst wollte ich die Seele oder Aura Ötzis „rufen“ um zu sehen, was er zu sagen hatte. Zu Beginn war ich erstaunt, dass es mir kaum möglich war, die Farben seiner Aura zu sehen. Nach kurzem Nachdenken erschien es mir jedoch logisch: Vielleicht ist seine Seele ja bereits ganz woanders.


Plötzlich bemerkte ich, dass sich seine Seele nicht visuell, sondern auf emotionaler Ebene meldete. Ich klinkte mich sozusagen über sein höheres Selbst bei ihm ein.

In der Folge überkam mich eine grosse Unruhe, ich spürte wie der Ötzi verfolgt wurde. Er war auf der Flucht und nicht bloss auf Wanderschaft! Es war fast so, als ob ich durch sein geistiges Auge seine emotionale Umgebung wahrnehmen würde. Die Unruhe und das Unbehagen nahmen zu, aber nicht nur, weil er auf der Flucht war. Ich war mir sicher, dass er wusste, dass er verfolgt wurde! Der Mann floh, er hatte ein schlechtes Gewissen und ich erkannte ganz klar, dass er etwas Schlechtes oder Böses getan hatte und deswegen verfolgt wurde. Seine Sünde, so spürte ich klar, war der Schaden den er einer anderen Person zugefügt hatte.


Während ich ihn las, erinnerte ich mich meiner Analysen bei vermissten Personen und dass es sich teilweise ähnlich angefühlt hatte wie jetzt. Mit dem Unterschied, dass in den „normalen“ Fällen die zu lesenden Menschen noch lebten oder kürzlich verstorben waren. Ich richtete meinen inneren Fokus wieder auf Ötzi und spürte eine extreme Einsamkeit. Was sich wieder ganz stark meldete war die Wahrnehmung, dass er nicht Opfer, sondern der Täter war.


Als ich bemerkte wie die Empfindungen entschwanden, trat ich vom Fenster zurück. Fasziniert beobachtete ich erneut die Mumie. Ötzi teilte mir mit, was es zu wissen gab. Ich brauchte noch einige Minuten, um mich wieder ganz von Ötzi zu lösen und gänzlich bei mir zu sein.


Ich ging weiter durch das Museum, las mich quer durch die vielen Texte, studierte die Bilder und die Ausstellungsgegenstände. Plötzlich hatten das Museum und dessen Inhalt eine völlig andere Bedeutung für mich. Es fühlte sich näher an. Fast am Ende der Ausstellung stand geschrieben, dass der Ötzi umgebracht worden war. Dies fand ich interessant, deckte es sich doch mit dem, was ich von der Mumie empfangen hatte.


Am Ende der Ausstellung steht eine mit weissen Notizzetteln gespickte Wand. Ich näherte mich und sah, dass man hinschreiben konnte, warum man glaubte, dass der Ötzi umgebracht wurde. Ich schrieb meine Wahrnehmung auf und hängte den Zettel zu den anderen (Siehe Foto oben).


Fasziniert verliess ich das Museum; Beeindruckt davon, wie aus einem „normalen“ Museumsbesuch plötzlich eine mediale Zeitreise geworden war, eine Art Remote Viewing in eine 5300 Jahre alte Vergangenheit.


Das Museum in Bozen ist absolut empfehlenswert! Geht jemand hin, liebe Leser, richtet dem Ötzi bitte einen hochachtungsvollen Gruss von mir aus.



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